2. Mitgliederversammlung

09. Apr 2019

Die Kirchliche Sozialberatung "Diakonie Ausserschwyz" in Pfäffikon blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Am 9. April fand in Pfäffikon SZ die 2. Mitgliederversammlung statt.

Gleich nach der präsidialen Begrüssung kam die Überraschung: Drei junge Asylsuchende aus Uri sangen einen persischen Rap, was sofort zu einer gelösten Stimmung führte. In der Folge legte der Vorstand dar, wie er trotz beschränkten finanziellen Mitteln  die an ihn gestellten Aufgaben im letzten Jahr erfüllen konnte. Erste Gespräche mit den reformierten Kirchgemeinden, mit dem Ziel eines ökumenischen Engagements, haben im vergangenen Vereinsjahr stattgefunden.
Der Präsident, Albert Schönbächler, konnte den Kirchgemeinden als Trägerorganisationen in Aussicht stellen, dass die Finanzierung ab 2020 reduziert werden kann. Dank dem sehr engagierten Wirken der Stellenleiterin Effi Spielmann, ist es in den vergangenen zwei Jahren gelungen, eine sehr gut vernetzte, effiziente und aktive Anlaufstelle für hilfesuchende Personen in der ganzen Region Ausserschwyz und Einsiedeln zu etablieren.
Die mit der Kirchlichen Sozialberatung Innerschwz "Kirso" zusammen angebotene „Weiterbildung Passantenhilfe“ war zweimal ausgebucht. Der Kurs, der sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kirchen und Klöster richtet, die mit Bittstellerinnen und Bittstellern konfrontiert sind, wird auch im nächsten Herbst angeboten. Im Kalenderjahr 2018 hat Effi Spielmann nebst der Unterstützung der Pfarreien in diakonischen Belangen und der Vernetzung mit Behörden und sozialen Institutionen 77 Dossiers bearbeitet. Ein Drittel der Personen, die Beratung oder Begleitung in der Einzelfallhilfe empfangen haben, sind Schweizerinnen oder Schweizer. Viele Zuweisungen an die Fachstelle erfolgten von den katholischen oder auch reformierten Pfarreien. Es gab auch viele Ratsuchende, die von Organisationen und Vereinigungen wie Caritas, Komin, Pro Senectute, Sozialämtern und vielen weiteren, als ergänzende Massnahme an die kirchliche Sozialberatung verwiesen wurden. Durch die im Jahr 2018 erbrachten Leistungen wie finanzielle Überbrückungshilfen, materielle Unterstützung, Abgabe von Einkaufsgutscheinen und Tischlein-Deck-dich Bezugskarten, oder die  Ermöglichung von Auszeiten, kam den Hilfesuchenden konkrete Unterstützung zuteil und somit konnten auch neue und nachhaltige Perspektiven aufgezeigt werden.
Der Vorstand und Effi Spielmann dankten den Vereinsmitgliedern für das Vertrauen und versprachen, sich mit der gleichen Energie weiterhin für Hilfesuchende in der Region Ausserschwyz einzusetzen. Zum Abschluss kamen die drei persischen Musiker nochmals zum Zuge und das Publikum konnte nicht anders, als mit zuklatschen.